Referenzen

Doppstadt erweitert Kundenportal mit Build!

Ein Konfigurator im myDoppstadt Kundenportal

Wie Doppstadt mit dem Produktkonfigurator Build! von inforum den Weg von der Anwendung des Kunden bis zum Angebot in SAP durchgängig abbildet.

Die Doppstadt Umwelttechnik GmbH entwickelt und produziert Maschinen für die Aufbereitung von Wertstoffen. Das Portfolio reicht von Smart Shredding über Smart Screening bis zu Smart Turning, also von der Zerkleinerung über die Siebung bis zum Umsetzen, ergänzt um die Core Line. Von den Standorten Velbert, Wülfrath und Calbe aus liefert das Unternehmen in über 40 Länder und arbeitet dabei mit einem eigenen Händlernetz.
Welche Maschine zum Einsatz kommt, hängt stark vom Material ab. Altholz, Bioabfall, Ersatzbrennstoffe und Grüngut stellen jeweils eigene Anforderungen an Zerkleinerung und Siebung. Der Vertrieb führt seine Kunden deshalb zuerst zur passenden Maschine und stattet diese anschließend für den konkreten Anwendungsfall aus.
Mit myDoppstadt betreibt das Unternehmen bereits ein Kundenportal, über das Vertrieb und Partner arbeiten. Genau dort sollte künftig auch die Konfiguration stattfinden, damit Innendienst, Vertriebspartner und Händler auf derselben Grundlage arbeiten.

Das Projekt im Überblick

Kunde:
Doppstadt Umwelttechnik GmbH
Branche: Maschinenbau
Hauptsitz: Wülfrath, DE

Key Facts:
• Produktfinder und Konfigurator
• 33 Maschinen
• Rund 2.000 konfigurierbare Artikel
• Integriert in my Doppstadt
• Angebote direkt an SAP
• Mehrsprachig und mehrwährungsfähig

Warum Build! und inforum?

Build! ist der Produktkonfigurator aus dem Portfolio der inforum Digital Apps. Mit Build! lassen sich vielschichtige Produkte an individuelle Anforderungen anpassen und in zahlreichen Varianten zusammenstellen, wobei aus jeder Auswahl automatisch ein präzises Angebot entsteht.
Für Doppstadt gab den Ausschlag, dass sich Build! in eine bestehende Systemlandschaft einfügt. Der Konfigurator läuft innerhalb von myDoppstadt, übernimmt die Berechtigungen aus dem Portal und greift für Artikelstammdaten direkt auf SAP zu. Anwender wechseln damit für Produktauswahl, Konfiguration und Angebot nicht die Umgebung.
Begleitet wurde die Einführung vom JAWA-Team, das die Implementierung umsetzte und seine Erfahrung mit Prozessen aus dem Maschinen- und Anlagenbau einbrachte.

Technische Umsetzung

Vor der Konfiguration steht bei Doppstadt der Produktfinder. Anwender beantworten eine Reihe von Fragen zum geplanten Einsatz, etwa zum Material, zum gewünschten Ergebnis und zu den Rahmenbedingungen vor Ort. Aus den Antworten entsteht ein Vorschlag mit den Maschinen, die dazu passen. Dahinter liegt ein Regelwerk, das jede mögliche Antwort mit den Maschinen des Portfolios verknüpft. Eine Frage kann mehrere Antworten zulassen, und jede Maschine kann mehreren Antworten zugeordnet sein. Je mehr Übereinstimmungen eine Maschine erreicht, desto weiter oben erscheint sie im Ergebnis. Der Vertrieb kommt damit auch bei einem breiten Portfolio schnell zu einer belastbaren Vorauswahl.
Ist die Maschine gewählt, wird sie im Konfigurator ausgestattet. Aus der Konfiguration erzeugt Build! ein Angebot, das mit einer eigenen Angebotsnummer geführt wird. Vertriebspartner und Händler erstellen Angebote auf diesem Weg selbst. Das Angebot wird anschließend samt vollständiger Maschinenkonfiguration an SAP übergeben. SAP legt dort ein eigenes Angebot an und meldet die interne Angebotsnummer zurück. Besondere Konditionen werden in SAP ausgearbeitet, das verbindliche Angebot entsteht abhängig von den hinterlegten Berechtigungen. Artikelstammdaten und Angebote laufen über OData-Schnittstellen zwischen Build! und SAP.

Plattform und Anbindung

Grundlage der Umsetzung ist inforum. Die gesamte Verwaltung des Konfigurators ist in die Plattform integriert, womit Doppstadt selbst entscheidet, welche weiteren Bereiche darauf aufsetzen.
Das Frontend von Build! lässt sich an unterschiedliche Verfahren zur Anmeldung anbinden, neben inforum selbst auch OAuth, SAML über Microsoft und die Anmeldung über Token. Über den Weg mit Token ist der Konfigurator in myDoppstadt eingebunden. Wer welche Produkte konfigurieren und welche Angebote erzeugen darf, ergibt sich aus dem Berechtigungskonzept des Portals.

Ergebnis und Mehrwert

Der Vertrieb bei Doppstadt arbeitet heute von der ersten Frage des Kunden bis zum Angebot in einer Umgebung. Der Produktfinder führt aus dem Anwendungsfall zur passenden Maschine, der Konfigurator stattet sie aus, und das Ergebnis geht ohne Zwischenschritt nach SAP.
Händler und Vertriebspartner erzeugen Angebote selbst, im Rahmen der Berechtigungen, die Doppstadt im Portal vergibt. Damit entsteht Spielraum vor Ort, während Preise, Artikel und Regeln zentral gepflegt bleiben.
Angebote entstehen direkt aus der Konfiguration, die Maschinendaten liegen vollständig in SAP vor und stehen für die weitere Bearbeitung bereit.

Ausblick

Der Konfigurator ist bei Doppstadt für den Ausbau angelegt. In einem nächsten Schritt wird er über myDoppstadt hinaus auch für Endkunden geöffnet, die damit ihre Maschine selbst zusammenstellen können.
Für Vertriebspartner ist zudem eine Bestellfunktion vorgesehen. Aus einer Bestellung entsteht dann direkt ein Auftrag, sodass der Weg von der Konfiguration bis in die Auftragsabwicklung durchgängig bleibt.
Mit inforum als Grundlage stehen Doppstadt weitere Module offen, etwa für Reklamationen. Sie setzen auf derselben Plattform auf, ohne dass die bestehende Umgebung verändert werden muss.

Kundenperspektive

Fragen an Christian Jenk, Leiter Vertriebsinnendienst bei
Doppstadt Umwelttechnik GmbH

Was läuft seit der Einführung von Build! konkret besser als vorher?
Christian Jenk: Händler, Kunden und Vertrieb haben heute denselben Blick auf alle Produkte und Konfigurationsmöglichkeiten. Unsere Vertriebler können direkt beim Kundentermin konfigurieren und ein Angebot erstellen, niemand muss mehr auf ein Angebot warten. Weil das Beziehungswissen im System hinterlegt ist, kommen auch keine Rückfragen und keine fehlerhaften Konfigurationen mehr zurück. Dazu haben wir einen einfachen Gesamtüberblick und ein Konfigurationsmanagement, das wirklich funktioniert.
Wir empfehlen inforum jederzeit weiter.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit dem JAWA-Team erlebt?
Christian Jenk:
Äußerst positiv. Wir hatten durchgehend einen direkten Ansprechpartner, der alle Themen kurzfristig bearbeitet hat und über umfangreiche Expertise verfügt. Was wir gebraucht haben, wurde direkt umgesetzt, und die Lösungsfindung hat uns begeistert. Auch der Weg zur Beauftragung hat uns gefallen: Die Rahmenbedingungen wurden alle eingehalten, falsche Versprechungen gab es keine.


inforum – die führende Management Software

inforum ist die führende Management-Plattform für produzierende Industrieunternehmen. Die modulare Plattform bildet komplexe Prozesse über den gesamten Lebenszyklus normkonform und skalierbar auf einer gemeinsamen Datenbasis ab und ermöglicht eine durchgehende Steuerung von Lieferketten, Qualität, Produktion und Service.